

Spindoctor
Preis inkl. Versand: € 25,00
Material: 3 mm Birkesperrholz, 6-lagig
Maße: Spannweite: ca. 370 mm, Höhe: ca. 160 mm
Der „Spindoctor“ ist ein sogenannter MTA. Das kommt aus dem Englischen und heißt: Maximum Time Aloft“. Oder auch auf Deutsch: Ein LZF – eben ein LangZeitFlieger.
Der Bumerang ist kein Spielzeug, sondern ein Sportgerät und benötigt einen verantwortungsvollen Umgang, da falsch geworfenene („verissene“) oder in der Erprobungsphase noch nicht perfekt getunte Geräte sehr hart abstürzen und dabei durchaus verletzen können, obwohl sie nahezu federleicht sind.
Der Bumerang ist nicht für ungeübte Werfer geeignet, da das Gerät trotz seines geringen Gewichtes einen unerhört harten Impuls beim Abwurf benötigt, um wirklich lange zu fliegen.
Darüber hinaus verlangt ein Langzeitflieger einen sehr außergewöhnlichen Abwurf: Der Bumerang muß möglichst steil nach oben geworfen werden; fast senkrecht in den Himmel und das ist wirklich nicht ganz einfach. Eine genaue Wurf- und Tuninganleitung liegt dem Bumerang bei.
Doch die Mühe des Trainings lohnt sich: Die Flugdauer des Bumerangs beträgt aus eigener Kraft bei korrektem Tuning ca. 20 bis 35 Sekunden; bei Sonderbedingungen wie Thermik und leichtem Wind kann das Gerät minutenlang fliegen! Der Schwebeflug eines MTA ist wirklich ein schöner und erstaunlicher Anblick.
Kommentar von Michi Müller, Bumerang-Werfer und -Händler aus München: „Das ist neben dem Kohlefaser-MTA von Manuel Schütz und Guido Queitsch mein bester!“
Ein starkes Lob, denn ein Kohlefaser-MTA, noch dazu als Compound, ist meistens das Duplikat eines sehr gut funktionierenden Vorbildes aus Holz, der in einer nach dem Vorbild geschaffenen Form gegossen wird. Das Material ist leichter und dabei steifer, so dass bei gleicher Größe auch noch eine dünnere Materialdicke gewählt werden kann.
Im Ergebnis fliegt so ein Bumerang nach dem Wurf mindestens gleich hoch wie sein Vorbild und dann sinkt er eben langsamer, da er leichter ist. Der Nachteil ist der Preis: So ein gutes Stück wird nur ab 50 € aufwärts zu haben sein.
Einsatz bis 3 Windstärken.
Der Bumerang wird ausschließlich auf Bestellung gebaut. Die Lieferzeit beträgt ca. 1 Woche.
Sprinter II verbesserte Variante
Preis inkl. Versand: € 37,50
Material: 4 mm Co-Polymer
Maße: Spannweite: ca. 265 mm, Höhe: ca. 230 mm
Co-Polymer-Renner-Umbau zum Fast-Catch-Bumerang. Form und Profil wurden
stark verändert, um einen Profi-Wettkampfbumerang daraus zu schaffen. Es
wurde die teurere Co-Polymer-Variante umgearbeitet, um optimale
Bruchsicherheit zu gewährleisten. Sehr aufwändige Verarbeitung (Der
Bumerang erweckt den Eindruck, dass er, so wie er ist, aus der
Spritzguss-Form gekommen ist) und schönes Lack-Finish!
Features:
Sportbumerang für den ambitionierten Freizeitwerfer und Wettkämpfer.
Einsteiger in den Wettkampfsport erzielen damit eine 21-m-Runde in etwa
3 bis 3,5 Sekunden. – Wirklich schnell wird der Sprinter bei hartem
Abwurf eines „Bumerang-Profis“. Dann sind Zeiten von 2 Sekunden/Runde
möglich.
„Fastie“, der auch gut für Endurance geeignet ist. - Dafür biegt man nur
etwas mehr positiven Anstellwinkel in die Flügelenden und biegt dabei
die Flügel aus der Mitte heraus noch etwas höher = stärkerer Bremseffekt
am Ende und sicherer Fang. - So kann man ihn auch als Fastie für die
Sicherheitsrunde benutzen.
Wurf:
Neigungswinkel ca. 10 ° Horizontwinkdel ca. 15 bis 20 ° Luvwinkel ca. 90 °
Tuning:
Der Bumerang ist so konstruiert, dass er an der Absturzgrenze fliegt.
Stürzt er im letzten Flugdrittel ab, einfach die Flügel aus der Mitte
heraus etwas höher biegen, bis es paßt.
Bei Windstille fliegt er nahezu 23 m weit. – Da er nur 20 m schaffen
muß, kann man dann alle Flügelvorderkanten positiv verdrehen; das
verkürzt den Flug (natürlich damit auch die Flugdauer) und bremst ganz
am Ende das Tempo ein klein wenig, so dass er sicherer zu fangen ist.
ACHTUNG:
KEIN Einsteiger- oder gar Kinderbumerang!
Flugtauglich: Bis zu 3,5 Windstärken, mit appliziertem "Flap" auf einem
Flügel bis zu 4 Windstärken.
Flugweite ca.: 20 bis 22 m
Flugdauer ca.: 2 bis 3,5 Sekunden Flugzeit
Fang:
Sicher nur im Sandwich-Grip oder mit „Bauchklatscher“-Technik beidhändig
am Körper – niemals vor dem Gesicht fangen!
Im Gegensatz zum Vorgänger kommt der Bumerang nicht "hochkant" auf den
Werfer zugeflogen, sondern legt sich in ca. 6 m Entfernung vor dem
Werfer/Fänger flach und beginnt dabei die Unterseite in Flugrichtung zu
drehen. Dadurch hat der Bumerang auf den letzten 2 m einen leichten
Bremseffekt und läßt sich auch sehr gut einhändig fangen. Ich bevorzuge
dabei eine Art "Eagle-Catch" - aber von unten nach oben gegriffen mit
der Linken; mit etwas Übung geht das praktisch genau so sicher wie ein
Zweihand-Catch. - Das macht dann das Umsetzen in die Wurfhand sehr
schnell und spart Zeit.
Der Bumerang wird ausschließlich auf Bestellung gebaut. Die Lieferzeit
beträgt ca. 1 Woche.