

Meine Bumerangs zum selbst bauen
Achtung, Copyright!
Aus gegebener Veranlassung weise ich ausdrücklich darauf hin, dass
sämtliche Baupläne nur für den privaten Gebrauch frei sind. Jedwede
kommerzielle Nutzung oder Verbreitung - egal in Form welchen Mediums -
bedarf der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung des Autors.
Zuwiderhandlungen werde ich juristisch verfolgen lassen!
Übersicht
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Bumerang-Bauanleitungen aus den Baumappen I und II
ACHTUNG, WICHTIG:
Die Pläne sind ursprünglich alle im Masstab 1:1 gezeichnet worden und
dann - wenn nötig - von A3 auf A4 verkleinert worden. Als Maßstab steht
dann aber auf diesen Plänen immer noch fälschlicher Weise:
M 1:1.
Pläne, die von A4 auf A3 hochgezoomt werden müssen, erkennt man an dem V
im Kreis vor dem Modellnamen auf dem Plan. Mit diesen Plänen bitte in
einen Copy-Shop gehen und sie auf A3 vergrößern lassen. - Linkshänder
sollten das gleich beim Kopieren spiegeln lassen.
Hier könnt Ihr das richtige Holz zu fairen Konditionen bestellen:
www.bws-buhmann.de.
Der ausgedruckte Plan des "Gepard III" muß zum Kopierladen, da er um den Faktor 1:1,42, d. h. von A 4 auf A3 vergrößert werden muß. - ACHTUNG für Linkshänder: Nicht vergessen, die Vorlage dabei gleich spiegeln zu lassen - so kostet es nicht mehr!
Um den Umriß aufs Holz zu übertragen, entweder durchpausen (gibt‘s überhaupt noch Blaupapier?!)
oder ausschneiden und Aufkleben. – Nimmt man nicht-wasserfesten Holzleim, läßt sich die Vorlage durch wässern leicht wieder vom Holz lösen.
- Aussägen: Mit Stichsäge und Kurvensägeblatt oder - vor allem bei dünnem Material - lieber gleich mit Laubsäge und Rundsägeblatt so aussägen, dass der äußere Rand der Aufzeichnung stehenbleibt; nicht berührt wird. Ein kleiner zusätzlicher Abstand sorgt für mehr “Fleisch” beim Bearbeiten und man kann kleine Fehler wieder Ausbügeln. Beim Feilen geht ohnehin Material in der Breite verloren und so bleibt man im “grünen Bereich”!
- Profilieren: Der Bumerang braucht ein Profil, um fliegen zu können (er muß wie ein Hubschrauber-Rotor Auftrieb erzeugen. Das Profil ähnelt grob dem eines Flugzeugflügels.
Wenn Sie sich die Vorlagen ansehen, wird anhand des Höhenschichtenverlaufs der Leimfugen deutlich, wo und wie tief der Materialabtrag zu sein hat. - Ihre Arbeitsschablone entsteht praktisch beim Bearbeiten. Die Arbeit muß nicht mit der Schiebelehre erfolgen. - Es sind durchaus recht kräftige Toleranzen von 1 bis 2 mm möglich, sie beeinflussen dann allerdings das Flugverhalten geringfügig (Flugweite, -dauer, -höhe; Windstabilität).
Wichtig ist, dass die Kanten immer 0,5 bis 1 mm dick stehen bleiben sollten (weniger “Au!” beim Fangen und bessere Windresistenz). Um aber einen Bumerang zu erhalten, der genauso fliegt, wie auf dem Bauplan beschrieben, sollten Sie sich schon möglichst dicht an die Darstellung halten und auch Schichten zählen!
Die grobe Arbeit sollte mit einer Halbprofil-Metallfeile (ja!) mit “Hieb 2” (im Fachhandel kein Problem!) erledigt werden. Sie arbeitet fast so fein wie eine Holzfeile, dabei aber fast so schnell wie eine grobe Raspel! Im inneren Ellenbogenbereich des Rohlings und in abknickenden Bereichen der Flügel ist es ratsam, vorsichtig mit dem Halbprofil (Oberseite der Feile) zu arbeiten, ansonsten mit der flachen Seite; zum feinen Nachbearbeiten rollt man sich ein Stück Korundschleifpapier - 80er Korn - auf und „feilt“ damit nach.
- Glätten: Das Glätten (Schmirgeln, Schleifen) vorm Grundieren des Holzes sollte in zwei Schritten erfolgen:
Im 1. Arbeitsdurchgang wird mit Korund, 80er-Korngrößer (wichtig: KEIN “Schmirgelpapier” nehmen, sondern definitiv Korund verlangen, das ist synthetischer Rubin und hat eine ewig lange Standzeit) gearbeitet. - Sind alle Riefen und Unebenheiten weg, wird im 2. Arbeitsgang das Ganze mit einer 220er-Korngröße wiederholt. - Danach ist der Bumerang fertig zum Grundieren, denn das Holz muss auch noch geschützt werden.
- Finish: Man kann natürlich gängige (und giftige) Schnellschliff-Grundierung verwenden, wirklich empfehlenswert sind aber folgenden Produkte von LIVOS, die in 2-fach bis 4-fach-Ballenmattierung aufgetragen werden sollten und einen ähnlich guten, wenn nicht besseren Schutz als Schnellschliff-Grundierung bieten:
- Kaldet-Holzlasur: Oberläche sieht geölt und gewachst aus.
- Bodios-Hydro Wachsbeize; die muß dann allerdings noch mit Bodios-Wachsfinish versiegelt werden, damit die Oberfläche wasserfest ist.
Für mehr Glanz ist eine Lammfell-Politier mit einem entsprechenden Flies auf Gummiteller für Bohrmaschinen die bequemste Möglichkeit, sonst ist harte Handarbeit angesagt; und eine Schicht mehr mit 24 Stunden Aushärtung vor dem nächsten Arbeitsgang ist immer gut!!